Gesundheitsregion plus

Gesundheitsregion plus

201805 Bayern Leukämie1

Das Gesundheitsamt Weilheim beteiligt sich am Aktionstag „Bayern gegen Leukämie“, der unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Melanie Huml am 25.05.2018 stattfindet. Jeder gesunde Bürger zwischen 17 und 45 Jahren kann sich an diesem Aktionstag als Stammzellspender registrieren lassen. Einmal registriert, verbleibt jeder Stammzellspender bis zum vollendeten 60. Lebensjahr im weltweiten Spendernetz gespeichert. Eine weitere Typisierung bei einer anderen Spenderdatei ist nicht notwendig. Im Gesundheitsamt des Landratsamtes Weilheim-Schongau werden in der Eisenkramergasse 11 am 25.05.2018 im Zeitraum zwischen 8:00 Uhr und 13:00 Uhr Informationsmaterialien ausgelegt. Es besteht die Möglichkeit, sich über die Stammzellspende beraten zu lassen und durch eine Registrierung aktiv zum Lebensretter zu werden. Dr. Günther vom Gesundheitsamt Weilheim-Schongau ruft interessierte Bürgerinnen und Bürger auf, sich im Rahmen des Aktionstages beim Gesundheitsamt zu melden: „Jeder gesunde Bürger zwischen 17 und 45 kann hier durch einen Wangenschleimhautabstrich und eine kleine Blutprobe mithelfen im Kampf gegen die Leukämie Leben zu retten.“

Weitere Hindergrundinformationen

201805 Storch2

Sport ist eine „Therapie ohne Nebenwirkung“, sie hilft allen Krebspatienten, die Krankheit und die Therapien besser zu bewältigen. Nach der akuten Phase schenk Sport Kraft und neuen Lebensmut. Der TSV- Weilheim –„Fit’n Fun“, Partner in der Gesundheitsregion plus, bietet Tumorpatienten ein Rundum-Sportpaket mit einem vielfältigen Angebot, welches auch dem Reha-Angebot der Kliniken entspricht. Unser Partner in der Gesundheitsregion plus, der TSV Weilheim, bietet folgende neue Kurse an:

Onkosport 1 (Einsteigerstude): Dienstag 16:30-17:30

Onkosport 2 (für etwas fittere): Dienstag 17:30 - 18:30

Anmeldung und weitere Informationen unter Onko Sport TSV Weilheim

 

 

Unter Risikofaktoren verstehen wir bestimmte „körperliche, psychische, oder umweltassoziierte Gegebenheiten, welche das Risiko für das Auftreten bestimmter Krankheiten erhöht“. Mehrere Risikofaktoren, wie Übergewicht/Adipositas, Stress, Nikotin- und Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Bluthochdruck können daher unser Leben bestimmen und verändern.

Teil 1: Übergewicht und Adipositas

Fast jeder vierte Erwachsene und rund 15,4% aller Kinder und Jugendliche in Deutschland (KIGGS Studie) leiden unter Übergewicht oder Adipositas. Nach der Gesundheitsberichtserstattung im Landkreis Weilheim - Schongau geben 49% der Männer und 32% der Frauen an übergewichtig zu sein. Dies beruht jedoch auf der subjektiven Einschätzung der eigenen Körpergröße und des Körpergewichts zur Berechnung des BMIs.

Adipositas bedeutet eine „deutliche, über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfetts“. Nicht nur das Körpergewicht ist bei der Feststellung eines Übergewichts oder der Adipositas relevant, sondern auch die Körpergröße. Durch den Body – Mass oder Körpermassenindex, kurz BMI, lässt sich Übergewicht oder Adipositas berechnen.

Berechnung des BMI

           Gewicht (in kg)

         Körpergröße (in m2)        

Einteilung

BMI (kg/m2)

Erkrankungsrisiko

Untergewicht

< 18,5

niedrig

Normalgewicht

18,5 – 24,9

durchschnittlich

Übergewicht

25,0 – 29,9

gering erhöht

Adipositas Grad 1

30,0 – 34,9

erhöht

Adipositas Grad 2

35,0 – 39,9

hoch

Adipositas Grad 3

> 40,0

sehr hoch

Der BMI gilt nicht für Kinder und Jugendliche, sondern ist ausschließlich für Erwachsene gedacht.

Wie entstehen Übergewicht und Adipositas?

Man kann davon ausgehen, dass die Entstehung von Übergewicht und Adipositas von vielen verschiedenen Faktoren abhängt. Auslösende und aufrechterhaltenden Faktoren des Übergewichts und der Adipositas sind zum einen biologische Faktoren (genetische Veranlagungen, Stress, Medikamente, Hormonstörungen, Schwangerschaft, Nikotinverzicht) und zum anderen spricht man von Umgebungs- und psychischen Faktoren (Überernährung, körperliche Inaktivität, Essverhalten, familiäre Einflüsse, Partnerschaft, Schlafmangel). Bei den genannten Faktoren die Waage zwischen Energieverbrauch und Energiezufuhr halten zu können, kann nicht immer einfach sein.

Welche Folgen kann Übergewicht oder Adipositas auf meinen Körper haben?

Niedrige Risikowahrscheinlichkeit:

  • Krebserkrankungen
  • Hüftgelenksverschleiß
  • Rückenschmerzen
  • Unfruchtbarkeit
  • Erkrankungen beim Fötus in der Schwangerschaft

Erhöhte Risikowahrscheinlichkeit:

  • Herz- Kreislauferkrankungen
  • Schlaganfall
  • Bluthochdruck
  • erhöhte Cholesterin- und Blutfettspiegel
  • Kniegelenksverschleiß
  • Gicht
  • Sodbrennen

Hohe Risikowahrscheinlichkeit:

  • Zuckerkrankheit (Typ 2)
  • Gallensteine
  • Fettleber
  • Schlafapnoe-Syndrom (nächtliche Atemstillstände)

Dazu kommen auch die sozialen Probleme (z.B. Stigmatisierungen, Diskriminierungen) und die psychischen Beschwerden (z.B. Depressionen, Ängstlichkeit, Essstörungen)

Wie kann man Übergewicht und Adipositas therapieren?

Übergewicht sollte spätestens dann therapiert werden, wenn eines der oben genannten Folgeerkrankungen aufgetreten ist. Davor sollte auf Eigeninitiative versucht werden, sein Körpergewicht zu reduzieren. Hierzu gehört eine Ernährungsumstellung und vor allem die Steigerung der körperlichen Aktivitäten. Zu beachten wäre auch auslösende bzw. aufrechterhaltende Faktoren des Übergewichts bzw. der Adipositas auszuschalten. Zu empfehlen sind auch die Selbsthilfegruppen vor Ort, welche Tipps, Tricks und Erfahrungen mit Betroffenen teilen und austauschen (www.sozial-atlas.de). Sollte dies alles keine Wirkung zeigen, gibt es nach ärztlichem Rat eine medikamentöse bzw. chirurgische Therapie. Doch durch eigenen Willen kann man es auch ohne Jo-Jo Effekt schaffen sein Gewicht zu reduzieren.

Quellen:

Hilbert, Anja; Brauhardt, Anne; Munsch, Simone (2017): Ratgeber Übergewicht und Adipositas. Informationen für Betroffene und Angehörige, Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Göttingen.

Schienkiewitz Anja; Brettschneider Anna-Kristin; Damerow Stefan; Schaffrath Rosario Angelika (2018): Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter in Deutsch­land – Querschnittergebnisse aus KiGGS Welle 2 und Trends. In: KIGGS Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Robert Koch – Institut, Berlin.

Landratsamt Weilheim - Schongau (o.J.): Abschlussbericht „Gesunder Landkreis: Runde Tische zur regionaler Gesundheitsförderung. Institut für sozialplanung, Jugend- und Altenhilfe, Gesundheitsforschung und Statistik (SAGS), Augsburg.

 

201804 Demenzausstellung

Hoher Besuch bei der Ausstellungseröffnung.

Wir freuen uns, dass Regina Bartusch (stellvertretende Landrätin), Antje Lau(Geschäftsführerin Alzheimergesellschaft), Harald Kühn (MdL), Brigitte Holeczek (Seniorenbeauftragte der Stadt Weilheim) und Alexandra Bertl (Bezirks- und Kreisrätin) sich auf den Weg ins Landratsamt zur Eröffnung der Ausstellung über Demenzerkrankungen gemacht haben.

Bayernweit leben 230.000 Menschen mit Demenz. Die demografische Entwicklung lässt die Annahme zu, dass wir auch bei uns im Landkreis in den nächsten Jahren mit einem weiteren Anstieg rechnen müssen.

Mittelpunkt der Ausstellung ist eine Kopf-Skulptur, auf der sowohl Informationen als auch Geschichten zum Schmunzeln zu finden sind. Sie hilft dabei, das Thema Demenz und die Bedürfnisse der Erkrankten und Ihrer Angehörigen heraus aus der Angst und Unsicherheit in die Mitte der Gesellschaft zu rücken.

Hilfe und Unterstützung hier im Landkreis finden Sie bei unserem Ausstellungspartner, der Alzheimer Gesellschaft Pfaffenwinkel-Werdenfels e. V. Sie ist mit Zweigstellen in Weilheim und Murnau vertreten. Ebenfalls ist „unsere" Alzheimer Gesellschaft bundesweit die zweite Modellregion Demenz Partner. Demenz Partner helfen, Wissen über Demenzerkrankungen zu verbreiten und das Verständnis für Menschen mit Demenz und ihre Familien zu fördern.

Bis zum 11.05.2018 finden Sie die Wanderausstellung in der Eingangshalle des Landratsamtes in der Stainhartstraße 7 in Weilheim (Kfz-Anmeldestelle).

Donnerstag, 05 April 2018 11:50

Pollen – Auslöser von Allergien

Pollenkalender

Pollen als Auslöser von Heuschnupfen verursachen eine der häufigsten allergischen Krankheiten. Besonders Kinder und Jugendliche erkranken immer häufiger an Heuschnupfen, aber auch die Zahlen bei Erwachsenen steigen stetig an. Die Ursachen für diese Entwicklung sind noch nicht restlos aufgeklärt, es werden aber verschiedene Risikofaktoren vermutet. Hierbei spiele Umweltschadstoffe, die falsche Ernährung und seelische Probleme eine wichtige Rolle. Erbanlagen sind mittlerweile nicht mehr hauptausschlaggebend für Heuschnupfen.

Pollen sind männliche Samenzellen von Gräsern, Sträuchern und Bäumen, welche während der Blütenzeit übers ganze Jahr hinweg verbreitet werden. Dies bedeutet allerdings nicht, dass Pollenallergiker das ganze Jahr über allergische Reaktionen zeigen, denn niemand ist gegen alle Pollen empfindlich. Statistisch gesehen tritt Heuschnupfen am Frühjahr/Frühling, wenn die meisten Blüten blühen, am meisten auf.

Wie wird Heuschnupfen ausgelöst?

Im Allgemeinen kommt es zu einer Allergen-Antikörper-Reaktion, auf der ein Nichtallergiker keine Reaktionen zeigt. Beim Allergiker kommt es allerdings zu einer Überreaktion des Immunsystems. Bei mehrfach Kontakt mit den männlichen Pollen im Körper wird bei Allergikern ein Überschuss an Antikörpern produziert, welches letztendlich zur Allergie führt.

 

Krankheitsverlauf

Bei einem klassischen Verlauf treten die meisten Beschwerden (je nach Wetter und Allergie) im Frühjahr auf. Die jährliche Dauer des Heuschnupfens hängt vom Allergiker persönlich ab.

Die typischen Symptome von Heuschnupfenträger sind:

  • heftiger Schnupfen mit dauerndem Niesreiz
  • Blockierung der Nasenatmung
  • Bindehautentzündungen mit brennenden, lichtscheuen, tränenden Augen
  • Kopfschmerzen
  • ggf. auch mittelhohes bis hohes Fieber

Eine mögliche Komplikation auf Dauer ist die Entwicklung von weiteren Allergien. 1/3 aller Heuschnupfenpatienten entwickeln im Laufe der Jahre Bronchialasthma. Beide Komplikationen lassen die eigentliche Allergie des Heuschnupfens abklingen.

Therapie

Wichtig bei der Therapie ist es, die Symptome nicht nur durch bloße Arzneimittel zu unterdrücken, es sollte eine ganzheitliche Therapie angestrebt werden. Vorranging sollte hier die Naturmedizin zur Stärkung des Immunsystems, z.B. durch die Umstellung der Ernährung und vermehrten Sport, angewendet werden. Wenn diese Maßnahmen alleine nicht ausreichen, dann kann auf ärztlichen Rat eine ergänzende medikamentöse Therapie angestrebt werden. 

Tipps für Allergiker 

  • Vorhersagen lassen (Pollenkalender, tagesaktuelle Vorhersagen im Radio oder auf Homepage des Deutschen Wetterdienstes, kostenlose PollenApp)
  • geschützt schlafen (Haare waschen, getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer lassen)
  • Belastungen bei starken Pollenflug vermeiden
  • Nase duschen
  • Räume wischen (saugen, putzen, Pollenschutzgitter für Fenster)
  • Kreuzallergien vermeiden (Ernährung)

 

Quelle: Leibold, Gerhard (2005): Pollenallergie, Heuschnupfen, Asthma & Co. Ganzheitlicher wirksamer Schutz des Immunsystems, 3. Auflage, Oesch Verlag, Zürich.

Logo AlzheimergesellschaftEs ist geschafft – ab dem 01.04.2018 sind sie als Fachstelle auch
wieder in Murnau (Blaues Land & Werdenfelser Land) mit neuer Adresse erreichbar sind.

Alzheimer Gesellschaft Pfaffenwinkel-Werdenfels e. V.

Zweigstelle in Murnau:
James-Loeb-Str. 11
82418 Murnau

Tel: 0881/92 76 091
mobil: 0160 - 75 36 224
Fax: 0881/92 32 120
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.alzheimer-werdenfels.de

Ansprechpartnerin: 
Antje Lau und Petra Stragies

Öffnungszeiten:
Termine nur nach Vereinbarung!

Vorstände:
1. Vorstand: Petra Stragies, Dipl.-Sozialgerontologin, Gesamtleitung Verein/Projekte
2. Vorstand: Burkhard Hartmann

Angebote unserer Gesellschaft:

  • Treffen für pflegende Angehörige Mittwoch alle vier Wochen in Murnau
  • Angehörigenkurse 2 x jährlich
  • Helferkreisschulung/Fortbildung je 2 x jährlich

Wir gratulieren sehr und wünschen einen guten Start!

 

 

201801 Fotowettbewerb
Fotowettbewerb im Rahmen der Kampagne „Mein Freiraum. Meine Gesundheit. In jedem Alter.“

Energiebündel, junges Gemüse, Philosophin, Lieblingsmensch – die vier Protagonisten der Kampagne des bayerischen Gesundheitsministeriums zur Seniorengesundheit sind nur vier Beispiele für unzählige Menschen in Bayern, die ihren Freiraum ab 65 aktiv nutzen. Kennen auch Sie jemanden, der Sie mit seiner positiven Lebenseinstellung, ungewöhnlichen Hobbys oder seinem gesundheitsbewussten Alltag beeindruckt – ein langjähriger Freund, die eigenen Eltern oder Oma und Opa? Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Freistaat Bayern“ möchten wir Ihr persönliches Vorbild in Sachen Freiraum kennenlernen, um möglichst viele andere Menschen damit zu inspirieren!

 WIE FUNKTIONIERT’S?

Laden Sie ein spannendes Porträt der Person als Fotostrecke, einen kleinen Film oder eine Gif-Animation unter www.freiraum.bayern.de hoch und gewinnen Sie einen von sieben Erlebnisgutscheinen von Jochen Schweizer! Zeigen Sie uns, warum gerade diese Person Ihr großes Vorbild ist und was Ihr Vorbild so einzigartig macht. Dafür können Sie zusätzlich zum Foto, Film oder zur Gif-Animation auch ein paar Zeilen Text verfassen. Bitte achten Sie jedoch darauf, die maximale Dateigröße 250 MB nicht zu überschreiten.

Teilnahmeschluss ist der 15. April 2018. Die Gewinner werden im Rahmen eines Events am 9. Juni 2018 am Odeonsplatz in München vorgestellt.

Die Gewinner werden schriftlich verständigt.“

Mehr über die vier Protagonisten unserer Freiraum-Kampagne erfahren Sie übrigens am kommenden Wochenende. Dann liegt den großen Tageszeitungen in Bayern ein Magazin zur Seniorengesundheit bei, das sie portraitiert und dazu einlädt, über die Gestaltung des Freiraums nachzudenken, der sich mit dem Eintritt in den Ruhestand  eröffnet.

Sie möchten mehr erfahren über die Kampagne? Dann sind folgende Links des Staatsminsteriums für Gesundheit und Pflege sehr empfehlenswert: Sprechendes Plakat 

Baum mit Fluss Villa Seeseiten komprimiertDie Gesundheitsregionplus des Landkreises hat sich zur Aufgabe gemacht, die Versorgungssituation für die Bewohner nachweislich zu verbessern. Zum Verständnis und Kennenlernen der Bedürfnisse habe ich im Frühjahr 2016 Interviews mit Pflegediensten, Allgemeinmedizinern und Palliativ-/ und Fachärzten sowie Pflegeheimbetreibern geführt.

In der Mehrheit der Gespräche kam zum Ausdruck, dass es in der alltäglichen Arbeit eine sehr große Herausforderung darstellt, alte und sterbende Menschen und Ihre Angehörigen auf mögliche Symptome und Szenarien am Lebensende vorzubereiten, ihren Wünschen und Vorstellungen Raum zu geben und damit Sicherheit und Würde zu ermöglichen.

Aufgegriffen werden diese Fragestellungen unter dem Stichwort Advanced Care Planning. Hier werden rechtzeitig im Voraus mögliche künftige Behandlungsentscheidungen für den Fall, dass die Betroffenen selbst nicht entscheiden können nachvollziehbar überdacht, erörtert und möglichst vorausgeplant. Im Herbst 2017 kam Frau Lodders von der Kassenärztliche Vereinigung Bayerns auf uns zu und hat angefragt, gemeinsam das Thema als Projekt zu gestalten.

Und nun sind Sie gefragt: Wie sehen Sie das Thema – ist es für Sie aktuell, wäre eine Verbesserung der aktuellen Situation für Sie hilfreich?

Um dies gemeinsam herauszufinden, treffen wir uns am Mittwoch, den 31.1.2018 um 16 Uhr im Pettenkofersaal des Gesundheitsamtes. Wir freuen uns auf eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Dieser Veranstaltung sind 2 Punkte von der BLÄK zugesprochen.

 

 

Dienstag, 12 Dezember 2017 14:50

Möglicher Umgang mit der Diagnose Brustkrebs

Gerne möchte ich Ihnen das Angebot der SelbsthilfegruppeBrustkrebs Weilheim vorstellen. Sie ist Mitglied im Team der Onkologischen Versorgung der Gesundheitsregion plus. Eine ideale Hilfestellung für alle, die sich mit Betroffenen auf Augenhöhe austauschen möchten.

 

201712 BauerAls ich 2015 zum 2. Mal an Brustkrebs erkrankte, war mir klar, ich möchte mich mit anderen Frauen austauschen und gründete die Selbsthilfegruppe Brustkrebs Weilheim


Gertraud Bauer
Tel. 0160 79 42 375

 

Welche Fragen kann ich mir nach der Diagnose Brustkrebs stellen.

Habe ich einen guten Arzt/Ärztin, die Zeit für mich hat und die viel zum Thema weiß? Eine gute Ärztin, die mich versteht und mir Hoffnung auf Heilung machen kann, hat den Heilungsprozess bereits angestoßen!

Psychoonkologie / Psychologin
Gibt es Dinge in meinem Leben, die ich verändern möchte? Belastet mich etwas, was ich für mich klären sollte? Brauche ich Hilfe von einer Fachkraft?

Sport hilft
Mache ich genügend Sport? Kann ich etwas verbessern? Welche Sportart ist für mich die geeignetste? Sport in einer Gruppe, mit Freunden, beim Onkosport oder alleine ...? Fällt mir das Anfangen schwer? Wenig ist besser als nichts!

Gesunde Ernährung ist wichtig
Was kann ich bei meiner Ernährung verbessern? Gibt es besondere Diäten? Was gilt als gesichert hilfreich? (z.B. Omega3-Fettsäuren gegen Entzündungen, alle Kohlarten wegen der sekundären Pflanzenstoffe Isothiocyanate usw.) Was tut mir gut?

Zusatzstoffe Vitamine, Mikronährstoffe, Nahrungsergänzungsmittel
Was sollte ich über Vitamin D3, Selen und Schilddrüsenhormon wissen? Kann ich auch zu viel des Guten tun?

Entspannungspraktiken stärken die Selbstheilungskräfte
Meditation, Visualisierung, Yoga, Qi Gong, Selbsthypnose
Habe ich Erfahrung damit? Was könnte zu mir passen?

TCM, Ayurveda, Heilpraktiker
Kann ich von einem ganzheitlichen Ansatz einer entsprechenden Behandlung zusätzlich profitieren?

Immunabwehr und Darmflora – was sollte ich darüber wissen?

Ein Wald-Spaziergang?
Bäume geben Terpene ab, diese aktivieren die Killerzellen in unserem Körper! Das ergab eine japanische Studie. Es gibt ein Buch dazu Biophilia, Heilung aus dem Wald

Forschung – Ausblick auf die Zukunft (kein Überblick)
Kann ich vielleicht an einer Studie teilnehmen und später profitieren?

Cannabis und Methadon
Forschungen zu Cannabis laufen u. a. in Israel. Hier geht es nicht um die bekannte. schmerzlindernde Wirkung, sondern um das Vernichten von Krebszellen im Körper. Ebenso läuft eine Studie zu Methadon beim Heidelberger Krebsforschungszentrum sowie zur Immunabwehr-Aktivierung bei Krebs (Checkpointhemmer), um damit Krebszellen erkennbar und angreifbar zu machen und zu HemiBodies – dabei geht es um die körpereigene Immunzellen-Aktivierung und zu einer Impfung bei HER2 sowie zur personalisierten Medizin durch Gentechnik.

Wie mit Nebenwirkungen bei der Behandlung und der anschließenden Langzeittherapie umgehen?
z.B. Misteltherapie – ja oder nein? Was tun bei Beschwerden durch Östrogen-Entzug?

Warum zu einer Selbsthilfegruppe gehen?
Brauche ich Trost, Mut, Wissen? Kann ich von den Erfahrungen anderer Frauen profitieren?

Eine Erkenntnis aus der Resilienzforschung:
Ich habe Einflussmöglichkeiten, und diese werden Wirkung zeigen!
 

Placebo-Effekt, gelesen in der Wochenzeitung Die Zeit, Nov. 17:

Ein amerikanischer Arzt ist verzweifelt, weil er einem liebgewonnenen Asthmapatienten nicht mehr richtig helfen kann. Er liest von einem neuen tollen Medikament, das erprobt wird, aber noch nicht auf dem Markt ist. Er wendet sich an die Pharmafirma und erhält das Mittel vorab. Es wirkt. Als die Packung leer ist und die alten Symptome wieder auftreten, schreibt er erneut an die Firma. Diesmal bekommt er die Antwort: Wir haben ein Problem, wir haben ihnen bei der ersten Lieferung nur Pillen ohne Wirkstoffe geschickt, weil wir das Medikament vorab nicht an Patienten weitergeben dürfen!

Donnerstag, 07 Dezember 2017 12:06

Bayern barrierefrei - das Gesundheitsamt ist dabei

201712 Barrierefrei 3Wir freuen uns mit Frau Droms, der Geschäftsführerin des Teilhabebeirates und der Behindertenbeauftragten des Landkreises!

Ministerialdirektor Michael Höhenberger, Amtschef des bayerischen Sozialministeriums für Arbeit und Soziales überreichte am 07. November das Signet „Bayern Barrierefrei“ an das Gesundheitsamt in Weilheim.

Mit dem Umzug 2016 in die Liegenschaften der Sparkasse waren bereits schon viele Wege geebnet, aber dennoch wurden weitere Maßnahmen umgesetzt um die Teilhabe für alle Menschen im öffentlichen Raum weiter voranzubringen. So wurde eine barrierefreie Toilette nachgerüstet, Beschriftungen und Türbeschilderungen angepasst sowie Glasflächen beklebt. Weitere Maßnahmen wie beispielsweise das Anbringen von niedrigeren Kleiderhaken oder das Verlängern der Öffnungszeiten der elektrischen Türen sollen noch umgesetzt werden.

Hierbei wird deutlich, dass das Schaffen von Barrierefreiheit ein Prozess ist, ein Prozess der sich immer wieder an neue Gesetzesgrundlagen, an neue Bedürfnisse und vor allem an Bestehendes anpassen muss – das Gesundheitsamt mit seinen Mitarbeitern hat nun eine Auszeichnung für ihr Engagement in diesem Prozess erhalten. Das Signet Bayern Barrierefrei der bayerischen Staatsregierung. Dieses Signet soll vor allem ein Anstoß sein. Ein Anstoß dafür, dass wir unsere Mitmenschen teilhaben lassen, dass wir diesen Prozess der Teilhabe und der Schaffung von mehr Barrierefreiheit mitgehen und unseren Blickwinkel erweitern.

Weitere Informationen, wie Sie sich ebenfalls zertifizieren lassen könne, erhalten Sie unter

https://www.barrierefrei.bayern.de/

 

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