Gesundheitsregion plus

Gesundheitsregion plus

Seit einem knappen Jahr trifft sich alle 6 Wochen eine kleine hier im Landkreis aktiven Gruppe engagierter niedergelassener und in den Krankenhäusern tätige Ärzte, Mitglieder von Selbsthilfegruppen und Pflegerinnen und Pfleger und ein Diakon, um die Onkologische Versorgung zukunftsfähiger zu gestalten. 

Interdisziplinär und landkreisweit suchen wir nach Lösungen, um die hier durchgeführte gute onkologische Versorgung besser aufeinander abzustimmen und bekannter zu machen. Orientierung bietet uns der Nationale Krebsplan sowie die Leitlinien der DKG.   

Als erstes sichtbares Projekt möchten wir das hier vor Ort gut funktionierende Angebot bekannter machen. Der Sozial-Atlas des Landkreises (www.sozial-atlas.de) bietet die Plattform. Die Landkreisbewohner können sich gezielt über die sozialen und medizinische Angebote sowie Selbsthilfegruppen informieren. Er ist so konzipiert, dass die Anzeige der Suchergebnisse immer weiter eingegrenzt und immer zielgenauer anzeigt, was gesucht wird.  

Wir werden das Angebot um eine Übersicht zur Onkologischen Versorgung erweitern. Neben der Onlinesuchfunktion ist geplant, die Ergebnisse auch als Broschüre und Leitfaden herauszugeben. 

Eingeladen sind im ersten Schritt alle Ärzte, die in der onkologischen Versorgung tätig sind, den Fragebogen auszufüllen und zurückzusenden. In weiteren Runden werden die Apotheker, Pflegedienste, Physiotherapeuten aufgenommen werden.  

Möchten Sie dabei sein? Darf Ihr Angebot im Sozial-Atlas gelistet werden? Sollten Sie die Idee unterstützen wollen, möchte ich Sie herzlich einladen, mir den Fragebogen bis zum Jahresende auszufüllen und zurückzusenden. 

Sie haben noch Fragen und möchten Vorab weitere Informationen? Oder haben weitere Ideen zur Verbesserung der Versorgungssituation? Ich freue mich auf Ihren Anruf! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir freuen uns gemeinsam mit der Alzheimergesellschaft Paffenwinkel-Werdenfels e.V., einem Teammitglied in der Gesundheitsregion plus, über 15 Jahre erfolgreiches Arbeiten und Unterstützen. Dies wird gefeiert:

 

In der Durchführung ist der Gottesdienst anders und einfacher gehalten als sonst:

 

    • Wir werden viele Lieder singen, der Chor Cantorella begleitet uns durch die Feier 

    • Die Fürbitten werden von 6 verschiedenen Personen vorgetragen – eine langjährige Helferin  spricht für den Verein; eine Angehörige für ihren Mann in der neuen Wohngemeinschaft, eine erkrankte Frau spricht für sich selbst; eine Tochter für die verstorbene Mutter; aber auch die Gesellschaft wird angesprochen…

    • Statt einer Lesung der Pfarrer, lesen wir als Verein 3 Texte mit unterschiedlichen Blickwinkeln – der Angehörige – der Erkrankte – die Gesellschaft…

 

 

 

 

Mittwoch, 11 Oktober 2017 13:20

Krebs und Bewegung

Für alle, die sich trotz oder wegen Ihrer Krebserkrankung bewegen oder Sport treiben möchten, gibt es im Landkreis ein tolles Angebot.

https://www.kreisbote.de/lokales/weilheim-schongau/reha-sport-weilheim-8737471.html

Mit dem Rezept Muster 56, welches Ihnen Ihr Arzt verschreiben darf, können Sie das Angebot nutzen. Sollten Sie Ihre Krankheit nicht öffentlich machen wollen, informieren Sie einfach vorher die Kursleitung.

http://www.tsv-weilheim.com/onkosport/

 

Prävention und regionale Versorgung stärken

Am Eröffnungstag haben alle Besucher die Chance, die Fülle von Angeboten des Gesundheitsamtes kennenzulernen. Eingeladen sind Sie, sich über das Projekt Medienkompetenz von Schülern für Schüler, über Möglichkeiten zur Barrierefreiheit, Organspende und Schwangerschaftsberatung zu informieren. Auch erwartet Sie eine Überraschung zum Thema Teilhabe. Sie finden uns in Halle G und auf dem Freigelände.

Die folgenden Tage stehen ganz im Zeichen der Selbsthilfe. Die Gesundheitsregionplus freut sich, dass sich aus Ihrer Arbeitsgruppe Onkologie die Selbsthilfegruppe aus Schongau sowie das Sportangebot für Krebserkrankte vorstellen (Montag Nachmittag).

Die eindrucksvolle Vielfalt der Angebote können Sie dem Bild entnehmen.

 

Alle sind herzlich eingeladen zum Fußballtorwandschießen der Weilheimer Fußballabteilungen

Wann: Dienstag, 3.10.2017 von 10:00h - 18:00h

Wo: Vor dem KJR Zelt auf dem Festplatz

Für wen: Zu Gunsten der Kinderhilfe Organtransplantation KiO

Moderation: Ludwig Knoll 

Modus: 2 unten 2 oben. Die Teilnahme ist grundsätzlich kostenfrei und wird mit einem kleinen Preis belohnt. Wertungsteilnahme für größerer Preise, die Siegererhrung findet um 17 Uhr statt. 

Beitrag   2 €  für Kinderhilfe Organtransplantation    

 

Prominenten-Torwandschießen:  15 Uhr

Eingeladen sind Personen des öffentlichen Lebens, der Politik und des Sports. Zugesagen haben  seitens der Sportler für Organspende:  

- Klaus Wolfermann, Speerwerfer,  Olympiasieger 1972

 

- Paul Barth,  Judoka,  Bronze EM 68, Bronze Olympia 72, silbernes Lorbeerblatt

 

- Günther Neureuther, Judoka, Olympia Silber 76, Olympia Bronze 84, 3 x WM

 

Wir vom Gesundheitsamt freuen uns darauf, Sie am Stand der KiO begrüßen zu können!

Sie möchten sich in Ruhe und vertraulicher Athmosphäre über die Möglichkeiten der Organspende informieren? Vereinbaren Sie einen Gesprächstermin unter 0881 / 681 1600.

Darmkrebs ist der zweithäufigste Tumor in Deutschland.

Wenn die Krankheit früh erkannt wird, haben Patienten beste Überlebenschancen.

Zur Früherkennung von Darmkrebs werden in Deutschland seit 2002 die Kosten für eine Vorsorgekoloskopie ab dem 55. Lebensjahr von gesetzlichen Krankenkassen  übernommen. Bei Angehörigen von Betroffenen steigt das Risiko deutlich  an, hier sollte bereits 10 Jahre vor dem Erkrankungsalters des Verwandten eine Untersuchung stattfinden.

In den letzten 15 Jahren konnten so mindestens 100.000 Menschenleben gerettet werden.

Das effektivste Verfahren ist die Darmspiegelung bei der Früherkennung und Vorbeugung in einem Schritt erfolgen können. Sie dauert im Normalfall nur etwa 20 Minuten.

Die zur Durchführung der Vorsorgekoloskopie zugelassenen Schwerpunktpraxen unterliegen strengen Auflagen bezüglich der Ausbildung, Ausstattung, Untersuchungsqualität und Hygiene.

Die zur genauen Beurteilung erforderliche Reinigung des Darms findet nur am Nachmittag und Abend des Tages vor der Untersuchung statt.

Die Darmspiegelung wird in aller Regel in Betäubung durchgeführt, so dass der Patient keine Schmerzen verspürt, während das Endoskop durch den Dickdarm bewegt wird.

Falls ein Polyp entdeckt wird, kann dieser unmittelbar mit einer Schlinge unter Anwendung von Hochfrequenzstrom abgetragen werden. Dabei wird der Wundgrund verschorft, weswegen Nachblutungen nur sehr selten vorkommen.

Insgesamt ist die Koloskopie in geübten Händen eine sichere Untersuchung.

Dennoch nutzen immer noch viel zu wenige Menschen die Möglichkeit zur Darmkrebsvorsorge und das, obwohl jedes Jahr etwa 60.000 Menschen neu an Darmkrebs erkranken.

Durch Vorsorge kann man sein persönliches Darmkrebsrisiko fast völlig ausschalten.

Fassen Sie sich ein Herz und lassen Ihren Darm von einem Spezialisten checken:

Eine wertvolle Investition in mein Leben !

Partner der Gesundheitsregion plus:

Dr. Andreas Eder

Internist – Gastroenterologe

Gastroenterologische Onkologie (DGVS)

Freitag, 19 Mai 2017 11:49

Zecken wieder aktiv!

Zecken wieder aktiv

Im Frühjahr Impfschutz überprüfen!

Sie kommen pünktlich, wenn es draußen wieder wärmer wird und bleiben aktiv bis in den Herbst hinein: Zecken.

„Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt den Impfschutz gegen die von Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zu überprüfen“, betont Dr. med. Stefan Günther, vom Gesundheitsamt im Landratsamt Weilheim-Schongau. „Impfen ist der beste Schutz“, so Dr. Günther.

Die FSME sowie die Borreliose gehören in Bayern zu den durch Zecken am häufigsten übertragenen Infektionskrankheiten mit ernsthaften Gesundheitsrisiken für den Menschen. Folgen der FSME können Entzündungen an Hirnhaut, Gehirn oder Rückenmark sein. Erneut traten im vergangenen Jahr die meisten Erkrankungen im Süden Deutschlands auf. Seit 2001 haben sich die FSME-Risikogebiete in Bayern kontinuierlich ausgeweitet: Zuletzt wurden 83 der 96 bayerischen Landkreise bzw. Kreis-freien Städte als FSME-Risikogebiete eingestuft. Diese kommen dem Pfaffenwinkel immer näher. Dort ist ca. jede 20ste Zecke mit FSME-Viren infiziert.

Dem Robert-Koch-Institut wurden in den letzten Jahren auch vereinzelt im Landkreis Weilheim-Schongau erworbene FSME-Erkrankungen gemeldet. Deshalb lässt sich auch ein Risiko, nach einem Zeckenbiss an einer FSME zu erkranken, nicht mehr ausschließen.

Auf Grund dieser hohen Verbreitung der FSME gehört die Impfung im gesamten Freistaat zu den öffentlich empfohlenen Impfungen. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen.

Die bayerischen Schuleingangsuntersuchungen zeigen, dass die Impfbereitschaft gegen FSME in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat. So sind im Landkreis Weilheim-Schongau, der vom Robert-Koch-Institut noch nicht als Risikogebiet ausgewiesen ist, 37,1% der Einschulkinder einen ausreichenden Impfschutz auf, deutlich mehr als der Durchschnitt in Oberbayern, der bei 25,3% liegt.

Doch nicht nur die Kinder sollten laut Dr. Günther geschützt sein. Nach den Erhebungen des Robert-Koch-Instituts steigt das Erkrankungsrisiko gerade bei den über 40-Jährigen stark an. Männer, so das Institut weiter, sind dabei deutlich häufiger betroffen als Frauen.

Zecken übertragen auch Bakterien, die eine Borreliose-Erkrankung hervorrufen können. Dabei handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung, die in verschiedenen Stadien abläuft und zu Herz-, Hirnhaut- und Nervenentzündungen, Gesichtslähmungen, Gelenkentzündungen und chronischen Hautveränderungen führen kann. In Süddeutschland sind etwa 25 % bis 35 % der Zecken mit Borrelien infiziert. Seit Einführung der anonymen ärztlichen Meldepflicht im März 2013 beobachtet das Gesundheitsamt eine Zunahme der Fallmeldungen. Aktuell wurden im Jahr 2016 insgesamt 41 Fälle von den Ärzten an das Gesundheitsamt gemeldet. Da es gegen Borreliose keine Schutzimpfung gibt, sind andere Vorsorgemaßnahmen, wie das Tragen geeigneter Kleidung sinnvoll. Auch entsprechende Schutzmittel, können einen Zeckenbefall verhindern. Wichtig ist es, nach einem Aufenthalt im Freien den Körper auf Zecken abzusuchen, da diese häufig in versteckte Hautregionen wie Hautfalten und Leistenbeugen wandern, bevor sie sich festsetzen. Werden Sympotme wie die so genannte Wanderröte (Erythema migrans) bemerkt, ist es sinnvoll, den Hausarzt zu konsultieren. Bei der Wanderröte ist zu Beginn erst ein kleines Areal um die Einstichstelle gerötet und z.T. leicht angeschwollen. Nach kurzer Zeit „wandert“ diese Rötung ringförmig nach außen und wird dabei blasser. Dies ist Zeichen einer frühen Entzündungsreaktion, die jedoch sehr gut behandelbar ist, wenn sie rechtzeitig erkannt wird.

Im Eingangsbereich des Gesundheitsamts Weilheim in der Eisenkramergasse 11, in Weilheim können Interessierte weitere Informationen in gedruckter Form erhalten, z.B. unseren jährlich aktualisierten Flyer „Zeckenalarm!“. Selbstverständlich stehen Ihnen darüber hinaus auch die Fachleute des Gesundheitsamtes unter der Tel.-Nr. 0881/681-1600 gerne zur Verfügung.

Donnerstag, 27 April 2017 12:35

Aussstellungseröffnung Seelen-Blick

Am 4. April wurde die Doppelausstellung des Künstlers Christoph A. Hellhake und der Skulpturen des Q 11 des Gymnasiums Weilheims mit grossem Zuspruch eröffnet und von Interessierten und Schulklassen begeistert besucht.

Gesundheitsregion plus Humlkomp

Im Rahmen der Feier des 25-jährigen Bestehens des Hospizverein in Polling besuchte Frau Melanie Huml, bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege auch das Gesundheitsamt und die von ihr geförderte Gesundheitsregion plus Weilheim Schongau. Das Thema „Hospizarbeit“ ist ein wichtiger Teil der Netzwerkarbeit der Gesundheitsregion plus. Wir sind stolz und dankbar eine solche Einrichtung in unserem Landkreis zu wissen.

Mit der Wanderausstellung „Gemeinsam gehen“ informiert das bayerische Gesundheitsministerium über die Hospizbewegung im Freistaat und zeigt Wege der Sterbebegleitung und Versorgung für Schwerstkranke und die Unterstützung der Angehörigen. Die Ausstellung ist bis zum 6. April im Beratungscenter der Vereinigten Sparkassen in Weilheim, Eingang Vötterlgasse, zu sehen.

 

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